Ein Denkmal im Kontext

Der Förderverein strebt die Einrichtung eines Museums im Radom Raisting an. Das Museum soll die technische Komplexität zugänglich machen, die für den Satellitenfunk gerade in der Anfangszeit nötig war und weiter nötig ist. Besonders steht dabei natürlich das Radom Raisting im Blickpunkt. Das Museum will darüber hinaus aber noch mehr. Unter dem Konzept "Ein Denkmal im Kontext" soll sich das Museum auch damit beschäftigen, wie das Radom Raisting und die vergleichbaren Einrichtungen auf der ganzen Welt die Erde zu einem globalen Kommunikationsdorf gemacht haben. So soll beispielsweise auch dem gesellschaftliche Einfluss des Satellitenfunks Rechnung getragen werden.

Das Museum möchte sich an Laien wie an Fachleute, an Kinder wie an Erwachsene, an Nachbarn des Radom wie an touristische Besucher, an Besuchergruppen wie an Einzelbesucher richten. Die Ausstellung soll Fragen beantworten wie: Warum wurde das Radom gebaut? Warum gerade in Raisting? Wie funktionierte die Technik im Radom? Welchen gesellschaftlichen Wandel löste das Radom aus?

Zusammen mit einer professionellen Museumsplanerin wurde dazu ein Museumskonzept ausgearbeitet. Dieses Konzept sieht einen Austellungsbereich in der Radomkuppel vor. In mehreren thematisch abgeschlossenen "Ausstellungsinseln" werden dabei die verschiedenen Aspekte beleuchtet. In die Ausstellung ist dazu auch eine passende Auswahl der vom Förderverein erhaltenen Exponate eingearbeitet.